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09.04.2020

CORONA


Miteinander leben – Füreinander da sein

In diesen Zeiten ist es wichtig, gemeinsam mit den veränderten Umständen umzugehen. Besonders hart trifft es momentan unsere Bewohner, die gerade auch zu den Feiertagen auf den Besuch ihrer Familien gehofft hatten. Und auch im täglichen Ablauf müssen neue Wege gefunden werden, die unseren Bewohnern den Kontakt mit ihren Angehörigen erleichtern.
Die persönliche Zuwendung durch die Pflege- und Betreuungskräfte, die momentan auch unter erschwerten Umständen arbeiten, ist bei uns selbstverständlich. Auch alle anderen Mitarbeiter des Hauses versuchen einen möglichst reibungslosen Ablauf für unsere Bewohner aufrechtzuerhalten.

Natürlich sind wir auch auf die Kooperation mit den Angehörigen angewiesen. In diesem Zusammenhang haben wir folgende Anregungen:
– Briefe, Päckchen, Blumen usw. können am Eingang in der Verwaltung abgegeben werden. Wir werden sie dann gerne an die Bewohner weiterleiten.
– Wenn Wäsche abgeholt wird, bitten wir vorab um einen kurzen Anruf, so dass diese von unseren Mitarbeitern hergerichtet werden kann.
– Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Bewohner auch beim Telefonieren mit den Angehörigen. Bitte melden Sie sich, falls Sie dieses Angebot wahrnehmen wollen.

Wir versuchen für alle Wünsche eine Lösung zu finden, aber bitte haben Sie Verständnis, wenn nicht alles sofort möglich ist.

 

Corona Historie in St. Elisabeth

KW 10 02.03. – 08.03.2020
– Aktivierung des Pandemieplans
– Bildung eines Krisenstabs
– Kontakte zu Gesundheitsamt, Betriebsärztin und externer Hygienefachkraft
– Zusätzliche Beschaffung von Händedesinfektion, Flächendesinfektion, Schutzausrüstung, Flachwäsche
– Information aller Mitarbeiter*innen zum Ausbruchsmanagement im Pandemiefall (Hygieneplan, Pandemieplan)
– Erhöhte Achtsamkeit und Frequenz bei der Personalhygiene (Händedesinfektion) und der Flächendesinfektion eingefordert
– Festlegung der Mindestpersonalbesetzung in den verschiedenen Hausbereichen lt. Pandemieplan

KW 11 09.03. – 15.03.2020
– Zwei Mitarbeiter verbleiben als Kontaktpersonen II in häuslicher Quarantäne bis zur Abklärung ihrer Situation durch die Testergebnisse
– Weiterführung der festgelegten Maßnahmen, die Gruppenangebote für Bewohner*innen werden ausgesetzt
– Schutzausrüstung ist nur noch zu exorbitanten Preisen bei zweifelhaften Anbietern bestellfähig, unsere Lieferanten sind nicht lieferfähig. Die gegenwärtigen Lagerbestände erlauben uns nur vier bis fünf Tage geschützte Pflege bei einem Ausbruch.
– Flächen- und Händedesinfektion z.T. lieferbar
– Uneingeschränktes Besuchsverbot (13.03.2020) – nur Ärzte und unser Personal darf das Haus betreten – verständliche und nachhaltige Proteste diverser Angehöriger

KW 12 16.03. – 22.03.2020
– Allgemeinverfügung der Staatsregierung zur Einschränkung der Besuchsrechte in Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Eingliederungshilfe (16.03.2020)
– Der Bedarf an Schutzkleidung und Schutzmasken wird mit dem Amt für Katastrophenschutz im Landkreis Miesbach geklärt – wöchentliche Bestellungen vereinbart
– Der Medizinische Dienst der Krankenkassen setzt bis September 2020 alle Qualitätsprüfungen und persönlichen Begutachtungen aus – begutachtet wird nach Datenlage und mittels Telefoninterview mit den Pflegefachkräften

KW 13 23.03. – 29.03.2020
– Allgemeine Ausgangsbeschränkung der Bay. Staatsregierung mit Verordnung vom 24.03.2020
– Die Testergebnisse für beide Mitarbeiter sind negativ – eine Kollegin arbeitet umgehend weiter
– Klärung der Quarantänebedingungen bei Neueinzügen und Krankenhaus-Rückkehrern*innen
– Beschluss zur Ausführung eines Isolationsbereiches im Bereich Josefstal-EG mit Schleuse –  Um dies zu ermöglichen ziehen 4 Bewohner*innen für die benötigte Zeit in ein anderes Zimmer.

KW 14 30.03. – 05.04.2020
– Frau Jutta Maria Lehnert, unsere PDL, wird offiziell zur Pandemiebeauftragten der Einrichtung benannt
– Die Lieferung von wieder verwendbaren Schutzmasken (ffp2) soll in der 15. KW durch den Katastrophenschutz beginnen
– Die Staatsregierung gibt eine Allgemeine Verfügung (ab 04.04.2020) heraus, die die Aufnahme von weiteren Heimbewohnern untersagt mit der Ausnahme, dass bei einer Heimaufnahme eine gesicherte 14tägige Quarantäne gewährleistet werden kann und eine Rücksprache mit dem Gesundheitsamt erfolgt. Die Quarantäne ist in unserem Haus möglich. Außerdem wird das Tragen von MNS-Schutz, der in unserer Einrichtung bereits seit 13.03. Pflicht ist, darin angeordnet.
– Die Staatsregierung übernimmt ab 01.04.2020 zunächst bis 31.05.2020 für alle Mitarbeiter*innen von Gesundheitseinrichtungen das Mittagessen – die Antragstellung erfolgt unbürokratisch mit einem Nachweis der aktuellen Personalbesetzung.

KW 15 06.04. – 12.04.2020
– Einrichtung des Isolationsbereiches im EG Josefstal
– Inanspruchnahme des neuen Isolationsbereiches durch die Rückverlegung einer Bewohnerin aus dem Krankenhaus zur Sicherheit (mehrere Bereiche der Klinik durchlaufen, keine Symptome, keine Testung)
– Stellvertretende Pandemiebeauftragte ist Frau Stefanie Haussner

KW 16 13.04. – 19.04.2020
– Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung ist mit Unterstützung durch den Katastrophenschutz gesichert.
– Der Isolationsbereich wird durch weitere Krankenhausrückkehrer beansprucht.
– Bekanntmachung des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (16.04.2020) Verlängerung von Maßnahmen anlässlich der Corona Pandemie
– Der Innengarten wird von unseren Bewohnern immer selbstverständlicher und gerne genutzt

KW 17 20.04. – 26.04.2020
– Notfallbetreuung für Kinder unserer Mitarbeiter wird in Anspruch genommen
– Ein Mitarbeiter verbleibt in häuslicher Quarantäne bis zur Abklärung des Testergebnisses – das Testergebnis ist negativ
– Mund-Nasen-Bedeckungen, genäht von zwei Mitarbeiterinnen, können an alle Kollegen verteilt werden zur Unterstützung der Mundschutzpflicht in Bayern ab kommenden Montag.

KW 18 27.04 – 03.04.2020
-Bei zwei Bewohnern, welche nach einem Krankenhausaufenthalt zurückkehrten, konnte die erfolgte 14-tägige Quarantäne aufgehoben werden.
– Anpassung der Dienstpläne für unsere Auszubildenden entsprechend der Angaben der Schulen, beruhend auf der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Pflege und Gesundheit zur Sicherstellung der Abschlussprüfungen.

KW 19 04.05. – 10.05.2020
– Vorbereitung für den Muttertag.
– Es werden Bereiche geschaffen, in welchen Bewohner unter Einhaltung der Distanz besucht werden können in Abhängigkeit der aktuellen Verordnungen. Eine möglicher Terminplan wird hierfür geschaffen.
– Wir erhalten als Spende vom Hospizkreis Miesbach Tablets und werden diese einrichten, so dass ein visueller Kontakt zwischen Bewohnern und Angehörigen geschaffen werden kann.
– Bisher weiterhin keine Verdachtsfälle

KW 20 11.05. – 17.05.2020
– Keine Verdachtsfälle; zwei Bewohner*innen als Rückkehrer bzw. Neueinzug im Quarantänebereich
– Die Besuchsregelung wird von allen Besuchern angenommen und die Organisation durch unsere Betreuungsmitarbeiterinnen am Samstag wie auch am Muttertag allseits gelobt; es ist trotzt strikter Vorgaben wichtig und gut, dass sich Angehörige und Bewohner*innen nun wieder begegnen können!
– Die Lieferungen von PSA (Persönlicher Schutzausrüstung) wie z.B. Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Masken und Schutzkittel durch das Amt für Katastrophenschutz wird eingestellt. Die Einrichtungen müssen sich selbstverantwortlich auf dem freien Markt weiterversorgen.

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